Insider lachen jetzt und wippen bereits mit dem Fuss. Sie sind am Headbangen und strecken die Fäuste mit abgespreiztem Zeige- und kleinem Finger im Takt wippend in die Höhe.

Alle anderen Gastgewerbe Restaurantinhaber, Mitarbeiter, Pizzabäcker, Köche oder Kellner müssen hier weiterlesen.

Die letzten goldenen Herbsttage verbrachte ich viel auf meinem Motorrad. Knatterte über einige Pässe hier im Solothurner Jura und genoss einfach die Sonne.

Wenn mir dann nach ein, zwei Stunden der Allerwerteste so richtig weh tut, suche ich mir eine Gastgewerbe Lokalität mit herrlicher Sonnenterasse.

Wenn da dann noch andere zweirädrige Maschinen stehen – um so besser.

Ich stoppe also meine Honda vor einem Gasthof am Fusse des Hauensteins, der rieisige Parkplatz ist voller Bikes. Ein unterügerisches Merkmal:

Hier bin ich richtig!

Die Terrasse ist voller Lederjacken und Bikerstiefel. Ich setze mich einfach irgendwo dazu und bestelle ein leckeres alkoholfreies Bierchen vom Fass. Ja genau – ich trinke nicht wenn ich zweirädrig unterwegs bin. Die Doppelnull die meine Räder symbolisieren gelten auch für meinen Promilleghalt im Blut solgange ich mich in meiner Kevlar verstärkten Jeans auf meinen Hobel setze.

Lydia bringt mein Bier (immer noch alkoholfrei)

“Du Lydia, ist der Chef da?” will ich wissen. Lydia nickt kurz, hebt ihr Kinn Richtung Restaurant Eingang und schwebt wortlos zum nächsten Tisch. Die Terrasse ist heute übervoll aus dem schweben wird dann sehr schnell ein Rasen, Eilen, Hasten, aber immer mit einem bezaubernden Lächeln.

Plötzlich knurrt die Bulldogge….

Hallelujah Rock n' Roll anhören Viele Köpfe drehen sich und erschrockene Blicke fallen auf mich. Meine Hose knurrt agressive und bald schon ertönt ein zu lautes:

Hallelujah – come and get me
Hallelujah – rock’n’roll

aus meinem Smartphone – mein Klingelton, ein Hardrock Song meiner Leibslingsband Krokus aus meinem Heimatort Solothurn.
Die erschrockenen Blicke verwandeln sich in ein Lächeln. Ich lächle zurück, schiebe das grüne Telefonsymbol nach rechts und halte mir das Natel (wie wir Schweizer das Handy nennen) ans Ohr.

Ja? Klar, ich komme rein. Wo bist Du? Im Sääli – OK bis gleich.

Ich begebe mich ins Innere des Restaurants. Der Chef wartet bereits auf mich. “Na was machst Du hier?” will er wissen. “Na Bierchen trinken, Sonne geniessen, Bike-Tour machen.” lüge ich ihn an.

“Ach was! Erzähl mir doch nicht’s”

“Bin ich auf einer Mehlsuppe die Aare runtergeschwommen? Seit wann kommst du einfach soooo auf ein Bierchen bei mir vorbei?” – Erwischt!!! Ich kann mein Grinsen nicht unterdrücken. – “Wollen wir uns setzten? Möchtest du auch ein Bier?”

Ich schnappe mir meine Tulpe (so wird die wunderschöne Form dieses Bierglases genannt) und folge dem Gastgewerbe Oberhaupt an seinen Lieblingstisch.

“Bestimmt willst du wissen, was deine Gastgewerbe Social Media Tipps gebracht haben?”

Also ehrlich, unsere Seite bei Facebook kommt sehr gut an. Seit wir diese nun mit Bildern gefüllt haben und auch alle anderen Angaben auf dem neusten Stand sind, bekommen wir mehr positives Feedback. Sogar in unserem Restaurant erfahren wir, dass neue Gäste nur hier sind, weil sie uns auf Facebook gesehen haben.

Instagram ist so eine Sache

Du weisst ja, unsere Schönwetterkundschaft kommt meistens mit dem Bike, die meisten mit fetten Dingern und diese fahren oft nur Menschen in unserem Alter. Also 50+! Wir haben aber ein paar jüngere Gäste gebeten, doch von hier Fotos von sich auf Instagram zu posten.

Jetzt sehen wir immer öfters auch Maschinen mit kleinerem Hubraum auf unserem Parkplatz.

Die neue Website ist schon in Arbeit.

Ich glaube, es ist doch wichtig, dass eine Gastgewerbe Website auch auf dem Handy gut anzusehen ist. Wir haben ja jetzt diesen Reservierungs-Button drauf und diese moderne App auch wo direkt auf der Website aber auch übr Facebook reserviert werden kann.

Ich hätte nicht gedacht, dass diese etwas bringt. So wie es aussieht, habe ich mich da geirrt.

Wir unterhalten uns noch eine ganze Zeit weiter. Klar war das viel Arbeit den Betrieb etwas Social Media freundlicher zu gestalten. Wie es aber aussieht, haben sich diese Bemühungen gelohnt.

Es geht nicht von Heute auf Morgen…

Der obige Text beschreibt einen Zeitraum von mehreren Wochen. Geduld und Hartnäckigkeit ist gefragt und der Wille, Zeit zu investieren. Aber es kann sich durchaus lohnen.

Wann beginnst Du mit Social Media dein Restaurant besser zu positionieren?

Mach doch an unserer Umfrage mit – gleich jetzt unter diesem Beitrag.

Herzlichen Dank

 


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