Warum ist Online Restaurant Marketing wichtig?

Um neue Gäste zu gewinnen, alte zu behalten und um ein permanentes Markenerlebnis zu schaffen, was nichts anderes bedeutet als, dass der Name Deines Restaurants immer bekannter wird.

Dafür braucht Dein Restaurant eine solide Marketing-Strategie

Während viele Gastronomen dieser Aussage zustimmen, beenden in der Regel viele ihr Engagement  für die Vermarktung ihres Unternehmens. Sie haben schlicht keine Zeit (oder kein Budget) Interessantes auf Social Media Plattformen zu veröffentlichen. Meistens aber ist es so, dass sie einfach nicht wissen, wie das geht.

Mit E-Mail Marketing Kunden zu binden, eine eigene Facebook Seite für das Unternehmen aufbauen, einen Google myBusiness Account zu eröffnen, sein Restaurant so es neuen Gästen leichter zu machen, ihr Unternehmen zu finden.

Für viele Gastronomen beginnt Marketing mit der Wahl eines Namens für ihr Restaurant, sie stellen eine Tafel mit einer Spezialität oder dem Tagesmenü an die Strasse und sie beenden ihre Marketing Engagement mit dem Erstellen einer Speisekarte. Aber sogar dabei vernachlässigen viele Gastronomen die Marketing Aspekte einer Speisekarte gänzlich. Das Produkt gleicht dann eher einer Preisliste denn einer auf Verkauf optimierten und durchdachten Speisekarte.

„Mich konnte noch niemand Überzeugen! Die wollen alle nur mein Geld!“

Falls Du jemanden brauchst, der Dich über die Bedeutung und Notwendigkeit von Restaurant-Marketings überzeugt, solltest du weiterlesen.

Die einflussreichsten Umsatzträger für Dein Restaurant sind Gäste, die Essen und Getränke bestellen. Wenn Du sie begeistern kannst, werden viele dieser Kunden es ihren Freunden erzählen.

Viel mehr Menschen, könnten versuchen online mehr über Dein Restaurant herauszufinden. Eine typische Restaurant-Suche könnte für diese potentiellen Gäste wie folgt aussehen:

  1. Suche “Bestes Cordon bleu in Basel” auf Google.
  2. Herunter scrollen, bis ein Restaurant Aufmerksamkeit erregt, entweder wegen des Namens, durch Kundenbewertungen oder weil es sich ganz in der Nähe befindet.
  3. Die Website wird besucht und es wird dort die Speisekarte angesehen oder nach speziellen Angeboten gesucht.
  4. Es wird geplant dort essen zu gehen.
  5. Besuch im Restaurant
  6. Ist der Besuch eine wirklich positive Erfahrung, kann es sein dass dir der Gast auf Facebook folgt, über dich dort postet. Auf Instagram Bilder über Dein Restaurant und Essen veröffentlicht und sich eventuell sogar in deine Newsletter Liste einträgt.

Wie du siehst, ist das ist ein 5-Schritte Prozess. Suchmachine, Website, Kunden-Erfahrung, E-Mail und Social Media. Wobei heute Social Media meistens vor E-Mail kommt.

Marketing hilft Dir mit Deinen Gästen in Kontakt zu kommen und zu bleiben und zwar mit beiden, Aktuellen und Zukünftigen.

Dabei stelle ich mir dann immer wieder die Frage: Welche Gründe gibt es, dass nicht mehr Restaurants in Marketing investieren? 2012 hatten lediglich 60% der Restaurants eine Website, das hat sich zum Glück geändert. Wie auch immer, Studien belegen, dass fast 70% Deiner potenziellen Gäste online nach Restaurants suchen, viele davon mit dem Smartphone. Dies bedeutet, dass Deine Website „responsive“, also für mobile Endgeräte optimiert sein sollte. Übrigens, von diesen 70% die suchen, sagen3/4, dass diese Suche oft die Basis ist ein neues Restaurant aufzusuchen.

 Schliessen wir die Marketing Lücke oder wie es der Amerikaner einfach sagt:

Let’s close that Gap!

Dieser umfangreiche Blogartikel gibt dir eine kurze Einführung in modernes Restaurant Marketing 2019. Zusammen mit praktischen Vorschlägen und Daten, damit Du heute mit deinem neuen Marketing starten kannst. Mit Tipps zum Branding, (Wie machst du aus deinem Restaurant eine Marke) Suchmaschinen-Optimierung e-Mail-Marketing und Social Media, du lernst die Grundlagen in diesem Artikel.

Branding

wenn du an McDonald’s denkst, was ist das erste Bild was Dir in den Sinn kommt?  Wenn Dir nun “Goldenes M” oder “Ronald McDonald Clown” einfällt,  dann nur, weil der Fast-Food-Riese mächtig Markenwerbung, also Branding betreibt. Wenn du an Starbucks denkst, was ist das erste Bild was vor in Deinem Hirn platziert wurde?  Wenn Dir “gemütlicher Coffee-Shop” oder “nachhaltiger Kaffee” einfällt, dann das ist das gutes Branding. Du kannst die Liste weiterführen. Vapiano? Hiltl? KFC? Die bekanntesten Restaurantketten sind Marken-Experten. W

Dies sind Beipiele von nationalen und internationalen Ketten. Könntest Du dir vielleicht ein lokales Geschäft in Deiner Nähe vorstellen, welches ähnliche, klar und differenzierende Aussagen über sich verbreitet? Welche Aussage triffst du über dich selber?

Kennst Du unser Branding Slogan? Genau – Mach Dein Restaurant grossartig!

Glaub mir, aussergewöhnliches Markenbewusstsein, Dein Branding, ist wesentlich für Dein Restaurant. Es soll genau das aussagen, was Dich von Deinen Mitbewerbern abhebt. Es ist das, woran sich Deine Gäste am meisten erinnern sollen, wenn sie Dein Lokal verlassen. Es ist das, was ihre Erfahrungen vor, während und nach ihrem Besuch beeinflusst.

Dein Website, Speisekarte, Social-Media-Beiträge, E-Mails und das Ambiente und Design deiner Lokalität sollten dauerhaft Deine Marke wiederspiegeln.

Nur: Was zur Hölle ist Branding genau, und woher weisst Du, ob Dein Restaurant eine Verjüngungskur für das Branding benötigt?

Reden wir also über fünf wichtige Marken-Komponenten, auf welche sich Dein Restaurant konzentrieren sollte.

 

Der Name

Deine Marke beginnt bereits mit dem Namen Deines Restaurants, Deiner Pizzeria, Bar, Deines Café oder Imbiss.

Denke darüber nach was der Name Deines Unternehmens in Deinen Gästen auslöst: Könnte es das Bild einer Familie sein, die fröhlich lachend um einen Tisch sitzt oder ein paar bei einem Date? Welche Erwartungen werden durch den Namen Deines Unternehmens geweckt? Zum Beispiel impliziert der Name „Sausolitos“ klar Mexico und somit auch landesspezifische Gerichte. Namen wie Peking, Roter Drachen oder Shanghai deuten auf chinesisches Gerichte. Womit, ausser der kulinarischen Ausrichtung, wird ein Name noch in Verbindung gebracht? Einen lustigen Abend könnte man bei „Fajita’s & Rita’s“ erwarten. Wenn es Dich interessiert, womit Deine Gäste Dein Restaurant in Verbindung bringe, frag sie einfach. Persönlich, über deine Facebookseite oder in einem deiner Newsletter. Du siehst, wir sind schon mittendrin in Deinem digitalen Restaurant-Marketing Also machen wir weiter!

Das Logo

Ein Logo ist ein „denkwürdiges“ Symbol womit sich Deine Gäste an Dein Lokal erinnern sollen. Es erscheint auf jeglicher Art von Kommunikationsmittel, Werbung, Flyer, Website, Facebookseite, Instagram-Account, Twitter, Google-Plus und so weiter.

Beim der Kreation eines neuen Logos, gibt es wesentliche Dinge, die Du beachten solltest: Schriftart, Farbe, eventuell eine Grafik. Zum Beispiel trägt Pinkberry’s, eine Dessert-Kette aus den USA, im Logo grün und pink, diese Farben zeichnen frische und eine gewisse Kreativität. Die einfache, rund Schriftart, reflektiert eine erholsame Atmosphäre. 

Setzt Dich doch mit deinem Team zusammen und besprich, wofür Dein Restaurant stehen soll? Was möchtest Du vermitteln? Danach wäre es klug, dich mit einem Branding-Spezialisten auszutauschen und ein ansprechendes neues Logo zu kreieren.

Die Website

Über 85% der Kunden checken Speisekarten online, bevor sie auswärts essen gehen. Und fast 95% potenzieller Gäste sehen sich Bilder eines Restaurants an, bevor sie dieses besuchen. Da immer mehr Gastronomen bei Facebook ein neues interaktives Zuhause für ihr Restaurant entwickeln, (Mehr dazu unter: Social Media; Facebook) ist es besonders wichtig, dahinter eine stabile, schnelle Website zu haben. Besonders die Öffnungszeiten, Deine Speisekarte, Kontaktmöglichkeiten, Adresse, die Geschichte deines Lokals und Fotos, der Aussenansicht, Deiner Räume und auch besonderer Speisen, sind beliebte Ziele auf einer Website. Auf der anderen Seite musst du so aktiv und aktuell sein wie möglich. Mit einem Blog, Links zu Pressemitteilungen über Dein Lokal und immer aktuellen Karten kannst du dies gewährleisten. Auch Verlinkungen zu deinen Social Media Seiten müssen leicht zu finden sein und du darfst gerne darauf hinweisen, dass du dich über die Vernetzung  freust. Wichtig, trotzdem oft vergessen. Animiere Deine Gäste, sich unbedingt in Deinen Newsletter einzutragen! Wenn ein neuer Abonnent einen Gutschein bekommt wenn er sich einträgt, ist dies eine durchaus sinnvolle Investition.

Der Content

Bei einem Restaurant, kann Content sehr vielfältig sein.

Unter Content, werden alle Aktionen, Beitrage und Interaktionen bezeichnet, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.  (Wikipedia)

 

Dazu gehören Blog-Beiträge, Updates in sozialen Medien, Deine Website, Videos, E-Mails usw, falls sie eine Botschaft enthalten, die die Marke als Dein Restaurant in irgendeiner Weise hervorhebt.

Vom Standpunkt Branding wäre dabei besonders wichtig, dass die Aussagen gleichbleibend und vor allem relevant für Deine Gäste-Zielgruppe sind.

Nach einer Studie von Elite Daily unter den Millennilas, also der Generation, die zwischen 1090 und 2000 geboren wurde, zeigte, das gut 60% dieser 18-24 Jährigen sich einer Marke mehr verbunden fühlen, wenn diese Online gute Inhalte, also Content, wie oben beschrieben, bietet.

Es wäre also auch für Dein Restaurant Deine „Brand-Voice“, Deine Eigenständigkeit und Identifikation, wofür Dein Betrieb, Dein Angebot und Du selber als Gastgeber stehen, zu finden. Dieses Bild, Eindrücke, Spass, Humor, Qualitätsbewusstsein und anderes teilst du dann über die Kanäle, welche Deine Gäste in ihrem Alltag am häufigsten nutzen.

 

Das Design Deines Restaurants

Bei all diesen Ideen, darfst Du Dein Offline-Branding nicht ignorieren. Das Aussehen, die Atmosphäre, Einrichtung und Deine Mitarbeiter sind ebenso wichtig wie Deine Website und Social Media Profile.

Was hat Dich bei Deinem Restaurant angezogen, als du es übernommen hast? War es das Potenzial, hier Deine gastronomischen Visionen umzusetzen, dass Du genau diese Location gewählt hastet?

Schauen wir genauer hin, sollte dein physisches Restaurant bis ins kleinste Detail geplant sein. Schliesslich sollte Deine Speisekarte, Angebote, Teller, Gläser, die Kunst an den Wänden, Tische und Stühle, deine Marke wiederspiegeln. Grosse Gastronomie-Unternehmen sind sich bewusst, wie wichtig die Markenbotschaft ist und zeigen konstantes Design in allen Niederlassungen. Subway zum Beispiel, hat in allen Filialen Bilder von Sandwichs und U-Bahn Plänen an den Wänden.

 

SEO Marketing

Suchmaschinen-Optimierung (SEO) sollte ein wesentlicher Bestandteil der Marketingstrategie eines Restaurants sein.

Wusstest Du, dass Deine Website derzeit von Google “Spidern” “crawled”, also durchsucht wird? Dabei spinnen diese „Spider-Roboter“ Fäden zwischen mehreren Webseiten und entscheiden anhand dieser Verbindungen, wo am Ende Deine Seite auf Suchmaschinen-Ergebnisseiten, sogenannte „SERPs“ hingehören. Suchmaschinen patrouillieren ständig auf Deiner Website, vergleichen sie mit anderen und entscheiden, ob Deine Inhalte relevant genug sind, um an die Spitze bei Google zu gehören. SEO Marketing ist keine einmalige Marketing-Taktik. Es erfordert eine kontinuierliche Verbesserung Deiner Website. Während Google ständig Änderungen an seinem Algorithmus vornimmt, werden immer aktuelle, wahre, neue Inhalte bevorzugt. Wenn Du Deine Website für Suchmaschinen optimierst, berücksichtige die untenstehenden Faktoren.

Schlüsselelemente: Stichwort Suche + Aufbau von Links

Eine Möglichkeit, Dein Suchmaschinen-Rankings zu verbessern ist, für bestimmte Stichworte zu optimieren. Als Restaurant ist Dein wichtigstes Stichwort der Restaurantname. Aber auch Stichworte über die kulinarische Ausrichtung, das Erlebnis, die Annehmlichkeiten, die Atmosphäre sind wichtig. Deine Meta-Titel und Meta-Beschreibung, sollten die wichtigsten Schlüsselwörter enthalten, bei denen Dein Unternehmen in Google erscheinen soll. Eine andere Möglichkeit, Deine Website für Suchmaschinen zu optimieren wäre, Websites mit hoher Autorität oder Websites, von denen Du weisst, dass viele Leute sie besuchen, auf Deine Website verweisen. Das bedeutet für Dich, Profile in sozialen Netzwerken sowie auf TripAdvisor, local.ch, search.ch und anderen lokalen Plattformen, einzurichten. Schließlich verbinde Dich mit lokalen Food-Bloggern, Journalisten und Restaurantkritiker und bitte diese, über Dein Restaurant zu schreiben. Vielleicht bietest Du dem einen oder anderen ein kostenloses Essen an! Wenn diese über Dein Restaurant schreiben, bitte sie, im Artikel auf Deine Website zu verweisen. Je höher die Wichtigkeit der Seite mit einem Link zu Dir, desto besser, wenn Du also einen Beitrag in der meist gelesenen Zeitung am Ort bekommst, gib alles dafür!

Lokale Suchmaschinenoptimierung (Local SEO)

Besonders wichtig ist das Local SEO für Restaurants, die sich auf eine Attraktivität im örtlichen Umfeld konzentrieren wollen. Wie im obigen Beispiel, verwende Schlüsselwörter mit Deiner Attraktion, Ort oder Region auf Deiner Website. Damit kannst Du Besucher die nach “Beste Pizzeria in Basel” suchen, anzulocken. Schließlich ist Offline-Marketing nicht zu unterschätzen — Deine Teilnahme an lokalen Food-Festivals oder das Sponsoring des örtlichen Fußballvereines kann eine großartige Möglichkeit sein, um die Markenbekanntheit zu erhalten und mehr Menschen aus Deiner Umgebung zu ermutigen, Deine Restaurant Website und später auch Dich zu besuchen.

Google Business (Google Places / Google+)

Jedes Restaurant sollte sich für Google My Business anmelden, das hilft Google, Deine Website als Teil eines offiziellen Unternehmens zu erkennen. Mit Google My Business bekommst Du Dein Restaurant auch auf Google Maps, nutze Google+, um die Deinem Gastrounternehmen noch ein Stück mehr Legitimation zu geben. Damit erscheint neben Deinen Restaurantnamen auch eine kleine Karte, wo du zu finden bist. Zudem können Besucher dich leicht Bewerten. Restaurants mit Google MyBusiness mit guten Bewertungen erscheinen meist weit oben den Ergebnisseiten. Dich für Google My Business anzumelden dauert nur etwa 10 Minuten. Nachdem Dein Restaurant überprüft wurde, wird Google den Verbrauchern bei jeder Suche nach Deinem Restaurantnamen die notwendigen Informationen über Dein Restaurant mit Adresse, Telefon, Speisekarte, Öffnungszeiten und Bewertungen zur Verfügung stellen. Du könntest jetzt sagen: “Hey, das schickt keinen Traffic auf meine Website!” Das Wichtigste für Dein Restaurants ist jedoch nicht, dass Du viele Besucher auf der Website hast, sondern viele Kunden in Deinem Restaurant. Es ist wichtig, bereits vor einem Besuch in Deinem Lokal, die Kundenerfahrung so schlank wie möglich zu gestalten, einschließlich der Online-Erfahrung.

Mobile und Suchmaschinen Werbung

Bezahlte Werbung auf Suchmaschinen oder mobilen Geräten könnte auch ein etwas sein, um neue Gäste anzulocken. Suchmaschinenwerbung garantiert zum Beispiel, dass Deine Website mit einem kleinen “Anzeige”-Button an der Spitze bestimmter Suchergebnisse steht. Werbung speziell auf Smartphones ist wichtig. 81% der Verbraucher haben über ein mobiles Gerät nach einem Restaurant gesucht. Darüber hinaus sagen 75%, dass sie sich oft für ein Restaurant entscheiden, welche sie dann auf Grundlage der Suchergebnisse besuchen. Stell sicher, dass Deine Website bei der Suche mit dem Handy vorne und steht. Dies kann die Gästezahl Deines Restaurants erhöhen. Verwende dafür Google Adwords Und Google Adwords for Mobile. Vergewissere Dich, dass Deine Restaurant-Website mobil-freundlich ist. Dies nennt man Responsive Website, diese passt sich automatisch an das benutzte Endgerät an.

SEO Best Practices & Techniken

  1. Verwende lokale und relevante Schlüsselwörter auf Deiner Website. Welche Wörter prägen Dein Restaurant: “Einzigartiges mexikanisches Essen” oder “beste Pizza in der Stadt” Mach doch einmal mit Deinen Mitarbeitern ein Brainstorming darüber, welche Schlüsselwörter großvolumige Suchresultate bringen könnten. Du kannst auch den Google Keyword Planner einsetzen um populäre Schlüsselwörter zu erforschen. Dann setze diese Keywords in Deinen Meta-Titel, Meta-Beschreibung und verwende Sie auch im Inhalt als den Texten auf der Website. Dies sollte aber so sein, dass Du dabei nicht die Lesbarkeit opferst.
  2. Wie bereits erwähnt, melden Dich bei Google My Business an und versuche auf bekannten, relevanten Websites Links zu bekommen. Publireportagen, Einladung von Influenzern, Journalisten usw. können Dir hier gute Erfolge bringen. Du könntest aber auch selber Pressemeldungen verfassen oder verfassen lassen und diese über einen Pressedienst verteilen. Hier ein paar der besten Presseverteiler mit Reichweite: online-artikel.de(18,604) de (15,695), firmenpresse.de (10,537), pr-inside.com (8,09), presseanzeiger.de (7,808), fair-news.de (6,791), businessportal24.com (6,709), prcenter.de (6,626), offenes-presseportal.de (5,237).Die Anmeldung bei Google MyBusiness ist absolut entscheidend! Du stellst sicher, dass Dein Restaurant auf Google Maps zu finden ist, dass Besuchern es leicht finden können.

Die besten SEO Ressourcen:

Für die Schlüsselwort Suche: Google Keyword Planner Wo Du Deine Website anmelden solltest: Google My Business Google Adwords

Social Media

Social Media ist kein neues Medium mehr. Was früher eine Spitzenstrategie war, ist heute ein Standardbestandteil eines jeden Marketingplans. Was Dein Unternehmen auszeichnet, ist die Art und Weise, wie Du Social Media einsetzt, um neue Gäste anzulocken und das Wiederbesuche voranzutreiben.

Nach einem Studie 2014 vom Pew Research Center, nutzen 74% der Erwachsenen und 89 Prozent der Millennials (nach 2000 geborene) regelmäßig soziale Medien. Heute, im Jahr 2019 ist diese Zahl weiter angestiegen. Vor allem ältere Menschen werden immer aktiver. Die Wahrheit ist, ob Dein Restaurant auf sozialen Medien ist oder nicht, Du kannst zu 100% sicher sein, Deine Gäste sind in den sozialen Medien es und sie reden darüber. Sie twittern über den erfahrenen (und sehr niedlichen) Barkeeper, knipsen Instagram-Fotos des Schokoladenkuchens. Sie checken auf Facebook ein und teilen mit, wo sie gerade sind und bewerten spontan dein Unternehmen.

Social Media gibt Restaurants die Möglichkeit, Kundenfeedback zu sammeln, positive Kommentare öffentlich zu teilen, aus Trendthemen Kapital zu schlagen und Gäste für das Restaurant zu begeistern, bevor sie dies überhaupt betreten. Zudem macht es Spaß!

Im nächsten Abschnitt tauchen wir in die drei größten Social-Media-Plattformen für Restaurantmarketing ein. Dabei bekommst Du einige Tipps, Werkzeuge und gute Beispiele, um die Vorteile jeder einzelnen Plattform zu nutzen.

 

 

Facebook

936 Millionen Menschen sind täglich auf Facebook unterwegs. Somit ist es das weltweit meistgenutzte Social-Media-Netzwerk. Übrigens, Facebook ist auch die am häufigsten genutzte Social-Media-Plattform für Restaurants. Falls Du jetzt mit Social Media Marketing starten möchtest, ist dies ein guter Ausgangspunkt.

Erstelle eine Facebook-Business-Seite. Damit Dein Netzwerk wächst, lade Deine Freunde, Bekannten und Kollegen ein, deiner Seite ein „Like“ zu geben.  Veröffentliche interessante Inhalte auf Deiner Seite. Der Aufbau Deiner Facebook-Präsenz braucht Zeit, aber wenn Du die Tipps unten befolgst, wirst Du in kürzester Zeit an Zugkraft gewinnen.

Facebook Tipps und Techniken

  1. Poste mindestens einmal pro Woche einen Beitrag. Eine ideale Frequenz wäre aber 2-3 mal pro Woche. Je mehr Du postest, desto mehr Möglichkeiten gibt es für Dein Netzwerk, diese Inhalte ebenfalls mit anderen zu teilen und damit Deine Reichweite über Deine direkten Kontakte hinaus zu erweitern.
  2. Viele Fotos posten! Facebook ist eine visuelle Plattform. Eine Studie zeigte, dass Fotos auf Facebook 120 Prozent mehr Interaktion auslösten als der durchschnittliche Post. Teilen Bilder von Gerichten, Mitarbeitern (mit deren Zustimmung). Fotos sind eine gute Möglichkeit, das Konzept und die Werte Deines Restaurants zu repräsentieren. Wenn Dir Nachhaltigkeit wichtig ist, teilen Fotos von dem lokalen Hofladen bei dem Du einkaufst.
  3. Stell Dir Deine Facebook-Seite als Erweiterung Deiner Website vor. Einige Restaurants entscheiden sich dafür, statt einer Website eine Facebook-Business-Seite zu verwenden. Das ist zwar nicht unbedingt zu empfehlen, aber es ist ein Beispiel für die Tiefe von Informationen und Bildern, die auf Deiner Facebook-Seite sichtbar sein sollten. Verwende ein Profilbild, ein Cover-Foto und die Beschreibung, die auch Deinem Lokal und Deinem Angebot entsprechen und welche die Menschen beim Betreten des Restaurants erleben.

Instagram

Das Ziel: 
Mit Bildern Deiner Gerichte, Deiner Mitarbeitern Gäste zu Dir locken. Zeig ihnen, dass Du mehr bist als nur ein anderes Restaurant. Die meisten Zugriffe und das beste Gerät zum Verwalten eines Instagram Accounts ist dein Smartphone: Von einem Computer aus kannst du zwar Posts sehen, aber nicht posten.

Du kannst hier 500 Millionen Nutzer unterschiedlichen Alters erreichen, vor allem aber die “jüngere” Zielgruppe. Mehr als die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen sind auf Instagram. 
Ideale Häufigkeit deiner Posts: Nicht öfters als einmal am Tag. Die User wünschen sich bei jeder Veröffentlichung qualitativ hochwertige Inhalte und Fotos, also bleibe 4-5 wirklich guten Bildern pro Woche.

 

 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Schritt 1: Das könnte für die Millionen von Nutzern von Instagram, der mittlerweile zweitbeliebtesten Social-Netowork-Seite, nicht zutreffender sein. 

Auf Instagram spricht das Bild für sich.

Was Du als Bildunterschrift schreibst, ist wichtig. Beim Scrollen durch die Zeitleiste wird der Text nicht immer ganz anzeigt, wenn das Bild nicht wirklich auffällt. In erster Linie lieben die Menschen, Food Bilder in ihren Instagram-Feeds. Was für Dich aber bedeutet, dass Du die verführerischsten und leckersten Bilder Deiner Gerichte veröffentlichen musst. So ein schlechtes farbloses Bild kommt nicht gut an. Immerhin repräsentiert ein Bild Dein Lokal, Deine Qualität.

Wenn Du also ein Foto von einem Sandwich oder einem Glas Bier postest, wird es leicht übergangen. Verwende immer neue Aufnahmen von Deinen Gerichten, und stelle sicher, dass das, was Dein Restaurant auszeichnet wirklich im Mittelpunkt steht. Frische – Saftige Steaks – Pizza – Neue Kreationen – Veganes – Top Salate. Was auch immer, das Bild muss Dich, Dein Unternehmen wiederspiegeln.

Instagram ist mehr als ein Weg, um Bilder von Lebensmitteln oder Gerichten zu pushen. Nutze es als Gelegenheit, ein neues Gericht, deine wöchentlichen Spezialitäten, eine zeitlich begrenzte Promotion zu zeigen.

Happy Hour

Versuche doch mal eine oder mehrere dieser Ideen: Wenn Du ein Happy Hour-Angebot für die Woche anbietest – veröffentliche ein super Foto von Deinem Barkeeper, der den perfekten Cocktail ausschenkt, und erwähne Deine Happy Hour und den Preisvorteil in der Bildunterschrift.

Bestimme einen Tag, an dem Du eine Aufnahme Deines Wochengerichts veröffentlichen könntest. Schreibe, dass jeder, der reinkommt und zeigt, dass er Dir auf Instagram folgt, einen Rabatt auf dieses Gericht bekommt. Möglichkeiten sind endlos, aber versuche bei all Deiner gerade losgetretenen Fantasie, diese Beiträge auf etwa zweimal pro Woche zu reduzieren. Zuviel bringt nicht mehr.

Schritt 2: Der Filter.

Filter sind eine fantastische Möglichkeit, Deinen Bildern etwas Flair zu verleihen. Nachdem Du das Bild ausgewählt hast, das Du in der App verwenden möchtest, wähle einen Filter auf Deinem Smartphone, der die Farben und das Aussehen deines Bildes verändert. Dies ist eine optionale Möglichkeit, die du nutzen kannst. Blättere doch einfach einmal durch alle Filter die Dein Smartphone hat und schau, welcher davon sich für Dein Bild am besten eignet.

Schritt 3: Die Bildunterschrift.

Die Beschriftung ist nicht der wichtigste Teil eines Insta-Posts, aber das bedeutet nicht, dass er ignoriert werden sollte. Für beschreibenden Text, ist weniger immer mehr. Nur ein oder zwei einfache Sätze über das Gericht, das Du postest oder 3-4, die ein Bild deines Teams beschreiben. genügen.

Der Hashtag #

Etwas, das für Deine Beiträge unerlässlich ist, ist der Hashtag, also dieses Zeichen hier: # Hashtags ermöglichen es, Benutzer zu erreichen und Deine Instagram Gemeinde zu vergrößern. Beliebte Tags sind ein ortsbezogenes Hashtag wie #AdlerBasel, #FishkrugHamburg. Mache etwas Brainstorming und finde die Hashtags die in Deiner Umgebung ein gutes Suchvolumen haben. Das wird Dir helfen, die anderen Hashtags, die in Deiner Umgebung häufig verwendet werden zu finden. Diese kannst Du auch in Deinen Beiträgen verwenden. Sei großzügig mit Deinem Hashtag-Gebrauch – je mehr Du einbeziehst, desto wahrscheinlicher ist es, dass Deine Bilder bemerkt werden!

Immer deinen Standort angeben.

Vergiss nicht, jedem Deiner Fotos immer einen Standort zuzuweisen.  Immer und ich meine IMMER den Standort und Namen Deines Restaurants in Hashtags verwenden. Ermutige auch Deine Gäste, das Gleiche zu tun, wenn sie Bilder von Deinem Restaurant oder Deinen Gerichten veröffentlichen.

Wenn Du, oder besser Dein Betrieb markiert oder erwähnt wird, kommentiere und teile das Foto, um Dich zu bedanken!

Wissenswertes über Instagram:

Es geht nur um die Bilder, aber vergiss die Hashtags nicht! – Halten die Dinge frisch und versuche, Inhalte nicht zu recyceln oder wiederzuverwenden. – Übrigens, die Huffington Post berichtete, dass Mittwoch und Donnerstag die besten Tage zum Posten sind. Für Abeds eignet sich die Zeit so zwischen 17:00 und 18:00 Uhr. Mittagsgerichte immer vor der eigentlichen Essenszeit hochladen. So ab 10:30 bis 11:00 Uhr ist eine gute Zeit.

 

Twitter

Im Gegensatz zu seinen visuell getriebenen Plattformen, dreht sich auf Twitter alles um Echtzeit-Updates. Aus diesem Grund kann Twitter am Ende mehr Arbeit sein, als die anderen Plattformen, weil es einfach schneller ist. Branding und Bilder sind weniger wichtig (obwohl auch hier Fotos gut funktionieren). Clevere 140-Zeichen-oder-weniger Texte und schnelle Reaktionszeit sind die Schlüssel zum Erfolg.

Twitter Tipps & Techniken

Mindestens dreimal pro Woche einen Tweet verfassen. Da Twitter so stark auf Echtzeit-Updates fokussiert ist, könntest leicht 5-8 mal pro Tag etwas mitteilen, wenn Du Zeit hast.

Reagiere auf das Feedback der Gäste. Twitter ist eine einfache Plattform für Nutzer, um Fragen zu stellen und Feedback zu geben. Sie erwarten, dass Du reagierst. Sei bereit, Fragen umgehend zu beantworten und auf Beschwerden auf dieser Plattform zu reagieren. Wenn jemand Dich durch seine Erfahrung, die er in Deinem Restaurant gemacht hat, lobt, retweete sie! Es ist eine großartige Möglichkeit, Deine zufriedenen und treuen Kunden ins Rampenlicht zu rücken.

Vermerke andere Unternehmen. Egal, ob Du diese ein Catering bestellt haben oder eine Firmenfeier veranstalten. Es ist immer eine gute Idee, andere Unternehmen in Tweets zu markieren. (@malermeierbasel) Diese Unternehmen neigen dann oft dazu, auch über Dich zu sprechen, und Du kannst Dein Netzwerk exponentiell erweitern. Um ein anderes Geschäft in einem Beitrag zu erwähnen, gib ein “@” und den Geschäftsnamen ein, Twitter wird Dir dann einige Vorschläge auf der Grundlage dieses Wortes vorschlagen, somit findest Du leicht den korrekten Twitter-Namen.

Email Marketing

Wie lockst Du Wiederholungstäter in Dein Restaurant?

Bevor ich hier weiterschreibe, musst du wissen, dass ich bereits ein kostenloses E-Book zum Thema E-Mail-Marketing geschrieben habe. Du kannst es hier herunterladen:

https://gastro.schule/e-mail-marketing-im-restaurant-business/

Statt “Hoffen und Beten”, mach gezieltes E-Mails-Marketing und Promotionen, um Deine Gäste zum Wiederkommen zu bewegen.

E-Mail-Marketing ist wahrscheinlich die wichtigste Waffe in Deinem Restaurants Marketing Arsenal. Warum? Nun, vor allem hat E-Mail-Marketing laut vielen Studien einen Vorteil: 86% der Erwachsenen möchten Promo-E-Mails von Marken, denen sie vertrauen erhalten. E-Mail ist also ein direkter Link zu Deinem bestehenden Kundenstamm.

Trotz dieser Vorteile können sich lediglich 18% der Restaurantbesitzer dazu bewegen, tatsächlich in E-Mail-Marketing-Kampagnen zu investieren. Restaurantbesitzer und -manager müssen erkennen, dass es dringend notwendig ist, ihre eigenen E-Mail-Kampagnen zu starten. Erfahre in diesem Abschnitt mehr darüber, wie E-Mail-Marketing Dein Unternehmen wachsen lässt.

Lies bitte auch diese Blog-Artikel:

http://www.webbeeren.ch/5-tipps-wie-kleine-restaurants-2019-mit-e-mail-marketing-ihren-umsatz-steigern/

http://www.webbeeren.ch/der-e-mail-marketing-guide-fuer-gastronomen/

 

So wächst Deine E-Mail-Liste

Wenn Du gerade mit E-Mail-Marketing beginnst, könntest Du weinen, wenn Du Deine E-Mail-Liste ansiehst, da tummelt sich mal — Deine Mutter, Deine Mitarbeiter, ein paar Freunde, Bekannte und Verwandte. Macht nichts! Es ist einfach, eine Liste mit echten Kunden zu erstellen. Hier sind drei Methoden, um genau das zu tun:

Frage persönlich nach der E-Mail-Adresse, wenn der Gast bezahlt. Lass Deine Mitarbeiter Gäste fragen, ob sie sich Deiner E-Mail-Liste für Aktionen, Angebote und andere Vergünstigungen anschließen möchten. Trainiere Deine Mitarbeiter, wie sie die E-Mail-Anmeldung an den Kunden “verkaufen” können. Du musst dabei unbedingt versprechen, die Postfächer der Gäste nicht zu spammen und ihre Informationen sicher zu halten. Da dies rechtlich nicht ganz einfach ist, muss ich Dir unbedingt einen professionellen E-Mail-Dienst empfehlen.

Dazu mehr in: http://www.webbeeren.ch/dsgvo-was-aendert-sich-fuer-die-gastronomie/

 

Formatieren Deine E-Mail

Beginne mit der Betreffzeile. Appelliere an deren Emotionen oder ihre Sehnsüchte? Sobald sie die E-Mail öffnen, sollte das Design einfach und übersichtlich sein, mit einem klaren Call-to-Action möglichst weit oben im Text. Ein Call-to-Aktion (CTA) sagt dem Empfänger genau, was er tun soll. Dein CTA könnte “Gutschein abholen”, “Bewerten Sie uns” oder “Jetzt reservieren” sein. Ausführlichere Informationen dazu kannst Du meinem E-Book entnehmen.

https://gastro.schule/e-mail-marketing-im-restaurant-business/

Im E-Mail-Marketing ist weniger mehr. Halten Deine E-Mail-Kopie kurz, damit die Kunden nicht mehr als eine Minute damit verbringen müssen, um das Ganze zu lesen. Mache die Vorteile klar und sofort sichtbar. Vergiss nicht, die Abmeldeoptionen am Ende jeder E-Mail gemäß den DSGVO-EU Bestimmungen einzufügen.

Ideen für Deine E-Mails

Sende nicht immer wieder die gleiche Art von E-Mail. In der Tat beginne, E-Mail zu Beginn nur gelegentlich zu versenden; Wir empfehlen, zunächst nur einmal pro Monat. Dies, bis Du eine substanzielle Liste erstellt hast, um dann einige Tests durchzuführen, um zu sehen, wie oft die Leute Deine E-Mails tatsächlich lesen. Wenn Du mit dem Inhalt Deiner Mails kreativ bist, werden auch Öffnungs- und Klickraten steigen.

Der aktuell beste E-Mail Dienstanbieter im deutschsprachigen Raum:

KLICK-TIPP

 

Abschluss

Mit diesen einfachen, Starter-Marketing-Tipps in Deinem Arsenal kannst du jetzt Kunden durch Branding, SEO, Social Media und E-Mail-Marketing beginnen, Gäste zu gewinnen und zu begeistern.

Für fortgeschrittenere Restaurantmarketing Tipps, lies unseren Blog www.webbeeren.ch oder schau dir unser Videotraining an unter: https://gastro.schule/unternehmer-kurs/

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